Bildung und Wissenschaft
START
Seit 2004/2005 setzt sich die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank verstärkt für Kinder von Zuwanderern ein, um ihnen Zugang zu Bildung und damit Chancen für eine erfolgreiche Integration zu eröffnen. Im Rahmen des Stipendienprogramms START unterstützt die Stiftung begabte und engagierte Schüler und bietet ihnen die Möglichkeit zu einer höheren Schulbildung. Die Kulturstiftung Dresden schreibt jährlich Stipendien zur Förderung von jungen Menschen in Dresden aus. Die Stipendiaten aus den Jahrgangstufen 8 bis 12 werden bis zu ihrem Schulabschluss aktiv von der Kulturstiftung Dresden unterstützt. Dabei erhalten sie nicht nur eine materielle Förderung. Mit der Ermöglichung von Seminaren, Beratungen und der Vermittlung von Praktika bereitet die Stiftung die Jugendlichen auch auf einen gelungenen Start ins Berufsleben vor.
Initiator von START ist die gemeinnützige Hertie-Stiftung in Hessen. Seit 2008 verwaltet die START-Stiftung gGmbH das Projekt. Weitere Informationen zum Stipendienprogramm und Ausschreibungsunterlagen sind unter www.start-stiftung.de erhältlich.
„Aufbruch 1989“ – Stipendienprogramm zur Erforschung der Ursachen, Geschichte und Folgen der friedlichen Revolution des Jahres 1989 in Ostmitteleuropa 2008-2010
1989 überwanden die Menschen in Ostmitteleuropa und in der DDR in friedlichen Revolutionen die kommunistischen Diktaturen. Sie ebneten damit den Weg zur weiteren europäischen Integration und zur deutschen Einheit. 2009 lag dieses herausragende Ereignis der europäischen Freiheits- und Demokratiegeschichte zwanzig Jahre zurück. Aus diesem Anlass hatten 17 wissenschaftsfördernde Stiftungen und Förderwerke, darunter die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, das Stipendienprogramm „Aufbruch 1989“ ausgeschrieben. Ziel dieses Programms war es, Ursachen, Geschichte und Folgen der friedlichen Revolution des Jahres 1989 in Ostmitteleuropa zu erforschen. Insgesamt wurden 16 Promotionsstipendien und fünf Postdoc-Stipendien vergeben.
Mit Unterstützung der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank konnte Frau Nicole Völtz ihre Dissertation mit dem Titel „Jubiläum und beschleunigter Wandel. Planung und Scheitern des 40. Jahrestages der DDR“ veröffentlichen. Der Band ist im Leipziger Universitätsverlag erschienen und liegt seit Anfang des Jahres 2010 vor. Bei Interesse können Sie das Buch hier bestellen: http://www.univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,932 .
