Kulturstiftung Dresden
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Städtebau

 
 

Imposante Bauten wie die Frauenkirche, die Semperoper und das Residenzschloss prägen die Barockstadt Dresden. Das historische Stadtbild und die architektonischen Schätze von Dresden zu erhalten, ist ein wichtiges Anliegen der Dresdner Bank, die damit an die große Stiftertradition in der sächsischen Landeshauptstadt anknüpft. Der Wiederaufbau der Frauenkirche ist ein renommiertes Zeugnis vom Engagement des Unternehmens. Allein über die Stifterbrief-Aktion der Dresdner Bank konnten rund 70 Millionen Euro für das Projekt eingeworben werden.

Auch die Kulturstiftung Dresden beteiligte sich finanziell am Wiederaufbau der Kirche. Dabei ist das Projekt zwar das bekannteste, aber bei weitem nicht das einzige Förderprojekt der Kulturstiftung Dresden im Bereich Städtebau. Unter anderem hat sich die Stiftung für den Wiederaufbau des Societaetstheaters stark gemacht. Ihrer Unterstützung ist es zu verdanken, dass das älteste bürgerliche Theater Dresdens, das 1832 geschlossen worden war, nach über 160 Jahren den Betrieb wieder aufnehmen konnte. Die Stiftung stellte rund drei Millionen Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung. Der Bau, in dem sich Dresdner Bürger im 18. Jahrhundert zum gemeinsamen Theaterspiel trafen, konnte nach historischen Vorlagen wieder aufgebaut werden.

Seit dem Jahr 2010 beteiligt sich die Stiftung bei einem aktuellen städtebaulichen Vorhaben der Stadt Dresden: der Errichtung einer Gedenkstätte für die 1963 abgerissene Sophienkirche.

Busmannkapelle – Gedenkstätte für die Sophienkirche Dresden

Die Stadt Dresden beabsichtigt, die im Jahre 1400 an die seit 1272 bestehende Sophienkirche angebaute Busmannkapelle als Gedenkststätte für die 1963 auf Geheiß Walter Ulbrichts abgerissene Sophienkirche wieder zu errichten.

Als Sieger eines Gestaltungswettbewerbs ging ein Entwurf des Dresdner Architekturbüros Gustavs & Lungwitz hervor. Er sieht vor, am originalen Ort und im originalen Volumen den Baukörper neben der Sophienkirche wieder aufzurichten. In die offenen Wandungen des Baukörpers werden – durch einen gläsernen Kubus geschützt – die erhaltenen Relikte der Busmannkapelle wieder eingefügt. Der geschichtliche Bruch des 20. Jahrhunderts wird in der Versehrtheit der Kapelle so seinen Ausdruck finden.

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